Remedial Coaching wird als aktives Führen durch Sprache beschrieben, um Klienten wie Johann bei der Vorbereitung auf Präsentationen zu unterstützen. Der Prozess umfasst Zielklärung, Strukturierung der Inhalte und Reflexion, um Klarheit und Handlungsfähigkeit zu schaffen, ohne die Autonomie des Klienten zu beeinträchtigen.
Einleitung: Wie ich führe
Manche Coachingprozesse lassen sich nicht einfach beschreiben – sie wollen erlebt werden. Deshalb nehme ich dich in diesem zweiteiligen Blogartikel mit in eine reale Coaching-Session. Du liest hier mit, wie ich einen Klienten – Johann – durch eine herausfordernde Vorbereitung auf eine Präsentation begleite. Es geht um Zielklärung, Kernbotschaften, Struktur und Selbstwirksamkeit. Aber vor allem: um Sprache als Führungsinstrument.
Im ersten Teil (diesem Artikel) dokumentiere ich die Sitzung selbst – im Originalton, mit Reflexionen, Kommentaren und Erläuterungen. Du bekommst einen unmittelbaren Einblick in meinen Stil als Coach, in typische Dynamiken und in meine Form der sprachlichen Intervention.
Im zweiten Teil (erscheint morgen) gehe ich dann gezielt in die Tiefe: Dort findest du zu jedem Kapitel dieses Coachings eine vertiefende methodische Erläuterung – mit Quellen aus der Coachingforschung, Gesprächsbeispielen und vielen Praxisimpulsen.
Beide Teile zusammen bilden ein vollständiges Bild dessen, was ich unter Remedial Coaching verstehe: eine aktive, klare und zugleich empathische Form der Begleitung, die in Momenten der Unklarheit Orientierung schafft.
Dokumentation: Remedial Coaching mit Johann – Wie ich führe und gestalte
Einführung: Was ist Remedial Coaching?
Ich bin Christian, und für mich ist Remedial Coaching mehr als Begleitung – es ist aktives Führen durch ein Gespräch. Anders als im klassischen Coaching, wo offene Fragen die Reflexion anregen, greife ich hier bewusst ein: Ich unterbreche, rahme neu, verdichte Gedanken und gebe Impulse, die voranbringen. Für dich als Führungskraft oder Interessierte bedeutet das: Du siehst hier, wie ich Johann nicht nur unterstütze, sondern gestalte – mit freundlicher Klarheit und sprachlicher Präzision. Es geht nicht darum, Antworten vorzugeben, sondern den Klienten durch den Prozess zu Klarheit und Handlungsfähigkeit zu führen.
Kontext:
Johann, ein erfahrener Bewerber, bereitet eine 30-minütige Präsentation mit anschließender Diskussion vor – ein entscheidender Moment in seinem Bewerbungsprozess. Er kommt mit einem diffusen Anliegen: Die Präsentation ist nächste Woche, muss bis Montag fertig sein, aber Ziel und Struktur fehlen. Mein Remedial Coaching zeigt, wie ich ihn durch dieses Gespräch leite – Schritt für Schritt, mit klarer Richtung.
Kapitel 1: Zielklärung – Der Startpunkt
Dialog:
Christian: „Hallo Johann, schön dich hier zu haben. Wir zeichnen das auf – alles klar?“
Johann: „Ja, alles klar.“
Christian: „Was kann ich für dich tun?“
Johann: „Ich arbeite an einer Präsentation, die ich nächste Woche halte. Ich weiß noch nicht genau wann, aber sie muss bis Montag fertig sein.“
Christian: „Okay, lass mich dich unterbrechen. Stell dir vor, ich bin dein Klient. Was wäre ein guter Ausgang dieser Sitzung für dich?“
Johann: „Dass ich einen Plan habe, wie ich die Präsentation aufbaue. Vielleicht auch Feedback zu meiner Wirkung.“
Christian: „Denkst du, du hast meine Frage beantwortet?“
Johann: „Nein.“
Christian: „Möchtest du sie beantworten?“
Johann: „Ja, ich möchte deine Frage beantworten.“
Christian: „Gut, dann los.“
Johann: „Ich möchte deine Unterstützung bei der Planung einer Präsentation für nächste Woche – beim Inhalt oder beim Auftritt, wo du mich am meisten unterstützen kannst.“
Christian: „Wie genau kann ich dir helfen?“
Johann: „Das kannst du mir sagen – ich kann dir zeigen, was ich habe.“
Christian: „Mein Vorschlag: Überleg dir zuerst dein Primärziel. Was ist dein Ziel mit der Präsentation?“
Johann: „Ich möchte ein Jobangebot mit maximaler Begeisterung und einem guten Gehalt.“
Christian: „Was davon ist dein Kernziel, und was eine Folge?“
Johann: „Die Präsentation gut machen, die Chance auf ein Angebot – und dann verhandeln.“
Christian: „Bist du sicher, dass das dein Ziel ist?“
Johann: „Nicht ganz. Eigentlich will ich den Job oder die Möglichkeit dazu. Je besser ich performe, desto besser kann ich verhandeln.“
Christian: „Darf ich dir helfen?“
Johann: „Ja, bitte.“
Christian: „Eine Präsentation endet oft mit einer Aktion – nach dem AIDA-Modell: Aufmerksamkeit, Interesse, Verlangen, Aktion. Dein Ziel könnte sein, dass sie sagen: ‚Wir wollen dich.‘“
Johann: „Das ist es – ich will, dass sie sagen: ‚We want you.‘“
Christian: „Schreib das nach der Sitzung dreimal mit der Hand auf. Das verankert es – im Kopf und Körper.“
Johann: „Okay.“
Was ich tue:
Ich beginne mit einer offenen Frage („Was kann ich für dich tun?“), um Johann die Bühne zu geben, aber sein diffuser Einstieg zeigt mir: Er braucht Führung. Ich unterbreche bewusst – nicht um zu dominieren, sondern um ihn aus der Unklarheit zu holen. Mein Nachfragen („Denkst du, du hast meine Frage beantwortet?“) ist ein gezielter Impuls, der ihn zur Präzision zwingt. Als er vage bleibt, gebe ich mit dem AIDA-Modell einen Rahmen und mit der Schreibaufgabe einen Anker. Das ist Remedial Coaching: Ich gestalte den Prozess aktiv, damit Johann sein Ziel selbst findet.
Worauf zu achten ist:
- Timing meiner Eingriffe: Ich warte kurz, ob Johann von selbst präzise wird, greife aber ein, als er im Vagen bleibt. Das zeigt dir, wie wichtig es ist, die Bereitschaft des Gegenübers zu spüren.
- Ton und Haltung: Freundlich, aber bestimmt – ich signalisiere: „Ich bin hier, um dich voranzubringen.“ Du kannst das selbst testen: Bleib geduldig, aber lass nicht locker.
- Sprache als Steuerung: Meine Fragen bauen aufeinander auf – von offen zu spezifisch („Was ist dein Ziel?“). Das ist der Schlüssel, um Klarheit zu schaffen, ohne vorzugeben.
Vertiefende Erläuterung:
Warum das Nachfragen so wichtig ist? Johanns erste Antwort („einen Plan haben“) ist typisch für Klienten in Stresssituationen – sie wissen, dass etwas fehlt, aber nicht, was genau. Indem ich ihn mit „Denkst du, du hast meine Frage beantwortet?“ stoppe, zwinge ich ihn, innezuhalten und tiefer zu gehen. Das AIDA-Modell ist kein Zufall: Es gibt Johann eine Struktur, die er sofort nutzen kann, und die Schreibaufgabe bindet seinen Körper ein – ein Trick aus der Neuropsychologie, den du auch für dich nutzen kannst, um Ziele zu verinnerlichen.
Kapitel 2: Definition der Schlüsselpunkte
Dialog:
Christian: „Wunderbar, Johann. Du willst, dass sie ‚We want you‘ sagen. Was sind die drei wichtigsten Dinge, die sie wissen müssen? Gib mir für jedes nur ein Wort.“
Johann: „Strategy. Collaboration.“
Christian: „Sehr gut.“
Johann: „Expertise.“
Christian: „Perfekt. Mach aus ‚Strategy‘ einen kurzen Satz.“
Johann: „Sie werden meine Fähigkeit sehen, strategisch über Daten nachzudenken.“
Christian: „Gut. Und ‚Collaboration‘?“
Johann: „Ich werde effektiv mit anderen zusammenarbeiten, um Initiativen umzusetzen.“
Christian: „Sehr schön. Und ‚Expertise‘?“
Johann: „Ich habe tiefes Wissen über Daten und ihre Anwendungen.“
Christian: „Das sind deine drei Punkte: strategisches Denken, effektive Zusammenarbeit, tiefes Datenwissen. Das sollen sie mitnehmen.“
Was ich tue:
Mit Johanns Ziel („We want you“) als Basis führe ich ihn zur nächsten Ebene: klare Botschaften. Ich setze eine klare Anweisung („ein Wort“), weil er oft weitschweifig wird – das ist Remedial Coaching in Aktion: Ich gebe Struktur, um ihn zu fokussieren. Die Aufforderung, Sätze zu bilden, baut darauf auf und macht seine Punkte greifbar. Am Ende verdichte ich, damit er sieht, was er geschaffen hat.
Worauf zu achten ist:
- Klarheit der Vorgabe: „Ein Wort“ ist absichtlich restriktiv – es zwingt Johann, sich auf die Essenz zu konzentrieren. Du kannst das auch nutzen, wenn du jemanden präzise machen willst.
- Bestärkung: Mit „Sehr gut“ und „Perfekt“ stärke ich Johanns Vertrauen. Achte darauf, wie solche kleinen Worte die Dynamik ändern.
- Schrittweise Vertiefung: Vom Wort zum Satz – das ist eine bewusste Steigerung, die Johann nicht überfordert, sondern mitnimmt.
Vertiefende Erläuterung:
Die Methode hier ist inspiriert von kognitiven Ansätzen: Weniger ist mehr. Wenn du jemanden wie Johann dazu bringst, mit einem Wort zu starten, schaltest du komplexe Gedankenschleifen aus und kommst zum Kern. Der Satz danach ist der nächste Schritt – er darf ausformulieren, aber kontrolliert. Das Ergebnis („strategisches Denken, Zusammenarbeit, Datenwissen“) ist ein Fundament, auf dem Johann bauen kann. Für dich als Leser: Probier das mal mit einem eigenen Thema – du wirst staunen, wie schnell du Klarheit findest.
Kapitel 3: Strukturierung der Präsentation
Dialog:
Christian: „Jetzt zur Struktur, Johann. Du hast 60 Minuten – 30 Präsentation, 30 Diskussion. Sag ihnen: ‚Ich rede 5 Minuten über Strategie, 10 über Zusammenarbeit, 15 über Expertise, dann diskutieren wir.‘ Das gibt Orientierung und dir einen Kompass.“
Johann: „Okay.“
Christian: „Wichtig ist der Eindruck – dein Zustand, wie du sprichst. Nicht nur der Inhalt. Für 30 Minuten: maximal fünf Folien. Sie sollen dich ansehen, nicht die Folien.“
Johann: „Ich habe 15, aber will reduzieren.“
Christian: „Fünf reichen. Oder nutz eine Mindmap – eine Folie, flexibel, nicht linear. Fühlst du dich bei Mindmaps wohl?“
Johann: „Ja, ich mag Mindmaps.“
Christian: „Dann probier das. Für Montag: Frag HR, was sie erwarten – PowerPoint oder etwas anderes. Sag: ‚Was kann ich vorbereiten, damit Sie leicht entscheiden, dass ich der Richtige bin?‘“
Johann: „Das frag ich HR.“
Was ich tue:
Ich übersetze Johanns Ziel und Botschaften in eine praktische Struktur. Die Zeitvorgabe (5-10-15) ist ein konkreter Rahmen, die Folienschranke (fünf) ein bewusster Eingriff, um ihn ins Zentrum zu rücken. Mit der Mindmap öffne ich eine Alternative, und der HR-Tipp gibt ihm Eigeninitiative. Das ist Remedial Coaching: Ich gestalte die Umsetzung, indem ich Werkzeuge und Richtung vorgebe.
Worauf zu achten ist:
- Pragmatismus: Die Zeitaufteilung ist direkt anwendbar – du kannst das selbst für Meetings nutzen, um Klarheit zu schaffen.
- Fokus auf Präsenz: „Sie sollen dich ansehen“ ist kein Zufall – es lenkt Johann auf seine Wirkung. Achte darauf, wie du jemanden auf sich selbst zurückwirfst.
- Flexibilität: Die Mindmap-Idee zeigt, wie ich Johanns Stärken („Ich mag Mindmaps“) einbeziehe. Das ist wichtig: Passe Impulse an dein Gegenüber an.
Vertiefende Erläuterung:
Warum nur fünf Folien? Studien zeigen, dass Zuhörer nach 7±2 Informationseinheiten überfordert sind – ich halte Johann darunter, um seine Wirkung zu maximieren. Die Mindmap ist ein Geniestreich für visuelle Denker: Sie bricht Linearität auf und gibt Freiheit. Der HR-Tipp ist strategisch – Johann lernt, aktiv Erwartungen zu klären. Für dich: Überleg, wie du in deinen Projekten Struktur und Flexibilität kombinierst – das ist der Kern meiner Methode.
Kapitel 4: Abschluss und Feedback
Dialog:
Christian: „Gut, Johann. Was war in der letzten Stunde hilfreich für dich?“
Johann: „Dass ‚du musst das tun‘ Distanz schafft, während ‚wenn ich dich richtig verstehe‘ mich betont und sie zustimmen lässt. Auch, dass ich die Folien auf fünf reduzieren soll – bei einem technischen Publikum bin ich unsicher, aber ich überlege es. Und der Tipp, den Schreibstil der Firma zu spiegeln.“
Christian: „Lass das sacken. Wir können uns nochmal treffen, um deine überarbeitete Präsentation anzusehen. Was denkst du?“
Johann: „Okay, lass uns einen Termin machen.“
Christian: „Genieß den Abend, danke für deine Zeit.“
Johann: „Danke dir.“
Was ich tue:
Ich öffne die Reflexion („Was war hilfreich?“), um Johanns Lernprozess sichtbar zu machen, und biete eine Fortsetzung an, um ihn weiter zu begleiten. Das ist Remedial Coaching: Ich schließe nicht einfach ab, sondern halte die Verbindung, damit er das Gelernte umsetzt.
Worauf zu achten ist:
- Offene Reflexion: Die Frage gibt Johann Raum, seine Einsicht zu formulieren – ein Unterschied zu direktiven Ansätzen. Du kannst das nutzen, um Fortschritt zu messen.
- Kontinuität: Mein Angebot zeigt Präsenz – achte darauf, wie du Vertrauen durch Beständigkeit baust.
- Abschluss mit Wertschätzung: „Danke für deine Zeit“ ist klein, aber wirkungsvoll – es rundet menschlich ab.
Vertiefende Erläuterung:
Johanns Feedback zeigt, wie tief meine Impulse wirken: Er nimmt sprachliche Nuancen und praktische Tipps mit. Seine Unsicherheit („technisches Publikum“) ist ein Hinweis für mich, darauf später einzugehen – ein guter Coach bleibt flexibel. Für dich: Reflexion ist nicht nur Abschluss, sondern ein Fenster in die Wirkung deiner Arbeit. Nutze das, um deine Ansätze zu schärfen.
Gesamter Prozess: Wie ich Johann durch das Gespräch führe
Methode im Überblick:
- Verantwortung übergeben: Offene Fragen mit Richtung („Was kann ich für dich tun?“).
- Klarheit einladen: Unterbrechen und Nachfragen („Denkst du, du hast meine Frage beantwortet?“).
- Ziel verdichten: Struktur geben und verdichten („We want you“).
- Handlungsfähigkeit schaffen: Werkzeuge und Anker anbieten (AIDA, Schreiben, Mindmap).
Remedial Coaching im Kern:
Ich bin kein passiver Zuhörer – ich gestalte aktiv, indem ich Johann durch den Prozess führe. Das unterscheidet meinen Ansatz: Ich halte den Raum mit Klarheit und Präsenz, ohne seine Autonomie zu nehmen. Für dich als Führungskraft: Das ist ein Modell, um in unklaren Situationen Struktur zu schaffen, ohne zu dominieren.
Reflexion und Leitgedanken: Was ich als Coach und Trainer mitbringe
Liebevolle Führung: Es erfüllt mich, wenn ich Menschen mit ruhiger Hand durch ihre Prozesse begleiten und dabei die Richtung halten kann.Freude an Sprache: Ich genieße es, Worte behutsam einzusetzen, um Menschen zu mehr Klarheit und Wirksamkeit zu verhelfen.Brücken bauen: Es macht mir Spaß, theoretische Konzepte wie AIDA oder Mindmaps so zu vermitteln, dass sie im Alltag direkt anwendbar werden.Achtsame Präsenz: Ich schätze die Momente, in denen ich die Energie meines Gegenübers wahrnehme und darauf einfühlsam eingehen kann.
Für dich, liebe Lesende: Das ist kleiner Ausschnitt zu Remedial Coaching – ein Ansatz, der in dynamischen Momenten Klarheit und Handlungsfähigkeit bringt. Probier es aus, und du wirst sehen, wie du mit freundlicher Klarheit führen kannst.
Literaturliste zu Remedial Coaching, Sprache & Gesprächsführung
Fachliteratur zu Coaching-Methodik
- Cannon, D., Douglas, H., & Butler, B. Developing Coaching Mindset and Skills.
- Differenzierung von „remedial“ vs. „developmental coaching“ und Gesprächsführung in Problemsituationen.
- Barner, R. (2006). The Targeted Assessment Coaching Interview: Adapting the Coaching Interview for Different Coaching Situations.
- Coaching-Strategien für unterschiedliche Bedarfstypen, inklusive Remedial Coaching.
- White, J., & Barnett, R. (2014). A Five Step Model of Appreciative Coaching: A Positive Approach to Remediation.
- Fokus auf ressourcenorientierte Strategien zur Leistungsverbesserung in schwierigen Situationen.
- McKie, A., & Willis, M. (2023). Klig et al. – A pilot clinical skills coaching program to reimagine remediation.
- Coaching als Stigma-freie Alternative in der medizinischen Ausbildung.
- Whitmore, J. (2002). Coaching for Performance.
- Klassiker zu Coaching-Grundlagen, Zielorientierung und Sprachführung.
- Greif, S. (2017). Coaching und Beratung.
- Systematische Darstellung von Coaching-Wirkfaktoren und Gesprächsstrategien.
Psychologie & Lernen
- Glenberg, A. M., & Kaschak, M. P. (2002). Grounding Language in Action.
- Embodied Cognition: Verbindung von Sprache, Motorik und Lernen.
- Niedenthal, P. M. et al. (2005). Embodiment in attitudes, social perception, and emotion.
- Einfluss körperlicher Aktivität (z. B. Handschrift) auf Kognition und emotionale Verankerung.
- Kolb, D. A. (1984). Experiential Learning.
- Grundlagen zur Bedeutung von Reflexion, Erfahrung und Anwendung im Lernprozess.
Linguistik & Sprache als Werkzeug
- Lakoff, G. (1987). Women, Fire, and Dangerous Things: What Categories Reveal About the Mind.
- Bedeutungsrahmen (Frames), semantische Dichte und Kategorisierung im Denken.
- Searle, J. R. (1969). Speech Acts: An Essay in the Philosophy of Language.
- Grundlagen zur Wirkung sprachlicher Handlungen (z. B. Fragen, Bitten, Vorschläge) in Gesprächen.
- Schulz von Thun, F. (2001). Miteinander Reden (Mehrbändige Reihe).
- Modell der inneren Teamführung, Metakommunikation und situative Gesprächssteuerung.
Präsentation & Strukturierung
- Reynolds, G. (2008). Presentation Zen.
- Klare visuelle Kommunikation, Reduktion auf das Wesentliche, Präsenz statt PowerPoint.
- Duarte, N. (2010). Resonate: Present Visual Stories that Transform Audiences.
- Storytelling-Struktur und emotionale Wirkung in Präsentationen.